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Rückblick Jahressymposium 2016

 

Unsere Jahrestagung war wieder eine sehr schöne und harmonische Veranstaltung mit regem Austausch unserer Teilnehmer im Golf Resort Achental in Grassau. Nachfolgend ein kurzer Rückblick auf unser AGeP e. V. Jahressymposium 2016:

 

Dr. med. Jörn Reckel war jetzt schon zum dritten Mal am Freitagvormittag in unserem Workshop unser Gastreferent. Die ständig steigenden Teilnehmerzahlen seiner Seminare sprechen für sich! Es gibt wohl im Bereich der Gastroenterologie kaum einen Bereich, der sich derartig dynamisch entwickelt wie die Forschung im Bereich des Mikrobioms des Darmes. Dr. Reckel berichtete viel Neues, es gab viele praktische Behandlungstipps zu konkreten Kasuistiken.

 

Die eigentliche Tagung begann dann am Freitagnachmittag mit unserem Spiritus rector Professor Dr. med. Armin Heufelder. Er zeigte ein Potpourri interessanter Artikel und Studien. Hier lohnt auch für die Teilnehmer der Tagung noch ein Blick in die Präsentation, da im Hinblick auf die stets knappe Zeit nicht alle Charts gezeigt werden konnten.

 

Nach diesem vergnüglichen Warm-Up berichtete Dr. med. Monika Pirlet-Gottwald, München über Sympathikus und Parasympathikus. Schwerpunkt ihres Vortrages war ein therapeutisches Verfahren, die VNS-Analyse, die sie mit konkreten Kasuistiken darstellte.

 

Der Freitag endete dann mit einem spannenden Vortrag von Dr. med. Markus Windstoßer, Deggingen langjährigem AGEP- Mitglied und niedergelassenem Gynäkologen. Er zeigte aus seinem beruflichen Alltag eine Fülle von praktischen Anregungen inklusive konkreter Tipps zur Abrechnung. Diesen Vortrag sollten Sie sich unbedingt anschauen.

 

Vor vollbesetzten Rängen startete der Samstag mit dem unverzichtbaren Hormon-Update von Professor Dr. med. Armin Heufelder: wie immer eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen internationalen Studien des vergangenen Jahres, das jedem Teilnehmer sehr viel Lesezeit erspart.

 

Unser nächster Gast war Professor Dr. med. Wilhelm Mossgöller, Wien. Das Thema Elektro Smog und Handystrahlung wurde von den AGEP-Mitgliedern in den letzten Jahren mehrfach gewünscht. Wir sind hocherfreut, dass wir einen der wenigen Grundlagenforscher zu dem Thema zu einem Vortrag gewinnen konnten. Mitnehmen konnte man unter anderem, dass man das Handy nicht lange direkt am Kopf halten soll und dass auch die Nähe von Sendemasten nicht zu empfehlen ist. Professor Mossgöller hat uns ein sehr schönes Handout mit den wesentlichen Empfehlungen zur Verfügung gestellt.

 

Gleich zwei Vorträge des Nachmittags beschäftigten sich mit der Prävention von Nierenerkrankungen. Die Vorträge bauten unbeabsichtigt perfekt aufeinander auf. Zunächst stellte Professor Dr. med. Markus Stoffel, München die Nieren-Anatomie und -Physiologie da und zeigte an praktischen Beispielen, worauf insbesondere bei der Medikation mit bestimmten Arzneimittelgruppen geachtet werden sollte.

 

Professor Heufelder berichtete anschließend über metabolische Medizin. In diesem Vortrag zeigte er viele Charts zum Thema Testosteron und Stoffwechsel.

 

Abschluss des Samstags waren zwei Vorträge von Professor Dr. med. Martin Wehling, Ordinarius für klinische Pharmakologie, Mannheim/Heidelberg. In seinem ersten Vortrag ging es um die Polypharmazie, besonders bei älteren Patienten. Hier hat Professor Wehling ein wichtiges Buch geschrieben, das mittlerweile schon in 3. Aufl. erschienen ist. Ein Schwerpunkt des Vortrags war die nachlassende Nierenfunktion des älteren Patienten, die bei vielen Arzneimitteln zu erheblichen Nebenwirkungen führen kann. In seinen zweiten Vortrag entzauberte Professor Wehling die Diktatur der Leitlinien, deren Umsetzung für unsere Patienten oft mehr Schaden als Nutzen bringen. Er zeigte den Hintergrund der Leitlinienentstehung auf und demonstrierte, dass diese gerade für den älteren Patienten überhaupt nicht gelten können. Eine sehr befreiende Botschaft!

 

Der Sonntag begann mit einem Intensivtraining für unsere medizinischen grauen Zellen. Professor Heufelder stellte einige spannende Kasuistiken vor, die intensiv diskutiert worden.

Danach folgten zwei Vorträge von Dr. med. Harald Stossier, Maria Wörth, Österreich. Dr. Stossier ist im Bereich der naturheilkundlichen Medizin in Österreich ein sehr bekannter Mann. In seinem ersten Vortrag zeigte Dr. Stossier einige praktische Beispiele zur Infusionstherapie. Danach widmete er sich einem Thema, über das in der etablierten wissenschaftlichen Medizin wenig zu hören ist, den Säure-Basen-Haushalt. Auch dieses Thema war mehrfach von unseren Mitgliedern gewünscht worden. Hier hat Dr. Stossier sehr viel praktische Erfahrung und zeigte sein diagnostisches und therapeutisches Vorgehen.

 

Termin: Veranstaltungsort: Programm

21. – 23. Oktober 2016

Workshop 21. Oktober 2016

(limitierte Teilnehmerzahl)

Golf Resort Achental
Mietenkamerstrasse 65
83224 Grassau/Chiemgau
Telefon: 086 41 - 40 10
Telefax: 086 41 - 17 58
E-Mail: info@golf-resort-achental.com
www.golf-resort-achental.com

 

Programm Jahressymposiun (PDF 156 kb)
Information zu unseren Referenten
(PDF 579 kb)